Theorie
Die Theorie, dass die Schichten der
Erdkruste durch Ablagerungen aus einem Urmeer entstanden seien
(„Neptunismus“), wurde unter anderem von dem
deutschen Mineralogen Abraham Gottlob Werner (1749 – 1817)
vertreten. Dieser Auffassung diametral gegenüber stand die
Ansicht, die Formung der Erdkruste und die Entstehung der Gesteine
seien vor allem vulkanischen Ursprungs
(„Plutonismus“); Vorreiter dieses Ansatzes war der
britische Geologe James Hutton (1726 – 1797), der damit zum
ersten Mal die Erkenntnis formulierte, dass die Kräfte, die
die Erdkruste gestalten, vom Erdinneren ausgehen (Theory of the earth,
1795).
Im neunzehnten Jahrhundert wurde eine Vielzahl theoretischer und methodologischer Grundlagen erarbeitet, die den Übergang der Geologie von naturphilosophischer Spekulation zur modernen empirischen Naturwissenschaft kennzeichnen. Dazu gehören inzwischen obsolete Theorien wie Georges Baron de Cuviers (1769 – 1832) Kataklysmentheorie ebenso wie Prinzipien, die heute noch Anwendung finden, etwa die von William Smith (1769 - 1839) entwickelte Leitfossilientheorie, die einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Stratigraphie (Schichtenkunde) leistete und noch heute ein wertvolles Hilfsmittel der Datierung von Gesteinsschichten in der historischen Geologie darstellt (Biostratigraphie).
Im neunzehnten Jahrhundert wurde eine Vielzahl theoretischer und methodologischer Grundlagen erarbeitet, die den Übergang der Geologie von naturphilosophischer Spekulation zur modernen empirischen Naturwissenschaft kennzeichnen. Dazu gehören inzwischen obsolete Theorien wie Georges Baron de Cuviers (1769 – 1832) Kataklysmentheorie ebenso wie Prinzipien, die heute noch Anwendung finden, etwa die von William Smith (1769 - 1839) entwickelte Leitfossilientheorie, die einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Stratigraphie (Schichtenkunde) leistete und noch heute ein wertvolles Hilfsmittel der Datierung von Gesteinsschichten in der historischen Geologie darstellt (Biostratigraphie).