Geschichte
Die Feststellung, dass Fossilien
Überreste ehemals lebender Organismen darstellen, wurde
erstmals im 6. vorchristlichen Jahrhundert durch Xenophanes getroffen.
Vorrangig religiös-mythologisch geprägte Denkkonzepte
und das Fehlen einer wissenschaftlichen Methode prägten die
Theoriebildung während Antike und Mittelalter
(Sintfluttheorien).
Erst in der Renaissance mit ihrer verstärkten Hinwendung zu Naturerforschung und Naturerfahrung gewann die systematisierende und vergleichende Erfassung geologischer Sachverhalte wieder an Bedeutung, vor allem im Bereich der vergleichenden Gesteinskunde (Georgius Agricola, 1494 - 1555), wobei Mineralogie und Hüttenkunde zunächst noch in einem Untersuchungsgegenstand zusammenfielen.
Etwa zur gleichen Zeit, als Agricola die ersten Schritte zu einer mineralogischen Systematik unternahm, entdeckte Leonardo da Vinci (1452 - 1519) die antike Erkenntnis der Herkunft von Fossilien aus den Überresten ausgestorbener Lebewesen neu. Doch während der folgenden Jahrhunderte blieb diese frühe Geologie rein beschreibend und katalogisierend; erste Erklärungsversuche über die Entstehung und Formung der Erdkruste wurden erst im achtzehnten Jahrhundert unternommen, das daher einen Wendepunkt in der Ausrichtung der geologischen Forschung und ihrer Erkenntnisabsicht darstellt.
Erst in der Renaissance mit ihrer verstärkten Hinwendung zu Naturerforschung und Naturerfahrung gewann die systematisierende und vergleichende Erfassung geologischer Sachverhalte wieder an Bedeutung, vor allem im Bereich der vergleichenden Gesteinskunde (Georgius Agricola, 1494 - 1555), wobei Mineralogie und Hüttenkunde zunächst noch in einem Untersuchungsgegenstand zusammenfielen.
Etwa zur gleichen Zeit, als Agricola die ersten Schritte zu einer mineralogischen Systematik unternahm, entdeckte Leonardo da Vinci (1452 - 1519) die antike Erkenntnis der Herkunft von Fossilien aus den Überresten ausgestorbener Lebewesen neu. Doch während der folgenden Jahrhunderte blieb diese frühe Geologie rein beschreibend und katalogisierend; erste Erklärungsversuche über die Entstehung und Formung der Erdkruste wurden erst im achtzehnten Jahrhundert unternommen, das daher einen Wendepunkt in der Ausrichtung der geologischen Forschung und ihrer Erkenntnisabsicht darstellt.